weekly#31 Steampunk und ein geplatzter Reifen

Schreck in der Mittagsstunde. Kurz vor Coromandel auf der Heimfahrt platzt mir plötzlich mit einem lauten Knall der linke Vorderreifen. Ich konnte sofort am Straßenrand stehen bleiben und dann den Notreifen montieren. Glück gehabt! Das ist mir noch nie passiert und ich habe schon sehr viele Hunderttausend Kilometer auf der Straße verbracht.


Oamaru is the capital of steampunk

Steampunk (von engl. steam „Dampf“ und am. punk „mies“, „wertlos“, verselbständigt „Punk“) ist ein Phänomen, das als literarische Strömung erstmals in den 1980ern auftrat und sich zu einem Kunstgenre, einer kulturellen Bewegung, einem Stil und einer Subkultur entwickelt hat. Dabei werden einerseits moderne und futuristische technische Funktionen mit Mitteln und Materialien des viktorianischen Zeitalters verknüpft, wodurch ein deutlicher Retro-Look der Technik entsteht. Andererseits wird das viktorianische Zeitalter bezüglich der Mode und Kultur idealisiert wiedergegeben. Steampunk fällt damit in den Bereich des sogenannten Retro-Futurismus, also einer Sicht auf die Zukunft, wie sie in früheren Zeiten entstanden sein könnte.

 

Häufige Elemente des Steampunks sind dampf- und zahnradgetriebene Mechanik, viktorianischer Kleidungsstil und ein viktorianisches Werte-Modell, eine gewisse Do-it-yourself-Mentalität und Abenteuerromantik. Elemente des Steampunks finden sich in vielen Bereichen der populären Kultur wieder, von Film und Fernsehen über Gesellschaftsspiele bis zu Musikprojekten. Es gibt jedoch auch zahlreiche Varianten des Steampunks, die verschiedenste andere Elemente einbringen oder Elemente weglassen bzw. variieren. Quelle: Wikipedia 

Es war wirklich einzigartig dort, die Menschen leben ihre Stadt, das ist nicht nur Kulisse oder ein Spiel. Hier ein paar Bilder von der Straße und aus dem Steampunk HQ in Oamaru, einem Städtchen mit 13.000 Einwohnern drei Autostunden südlich von Christchurch.

Ihr seid träge

Danke an Monika und Thomas, die mir ihr Feedback gesendet haben. Aber alle anderen nicht. Hier nochmal mein Aufruf! Ich habe eine Bitte an euch, schreibt mir doch noch --> heute/jetzt <-- ein paar Worte, was euch am sonntäglichen weekly am besten gefällt, welcher ist euch in Erinnerung geblieben oder was euch gerade einfällt. Nutzt die Kommentarfunktion oder eine persönliche Mail an mail@thomas-fuengerlings.de. Auf geht's !!!




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Kommentare: 1
  • #1

    Chris Candid (Sonntag, 26 November 2017 10:21)

    Hallo Thomas
    Also deine Eindrücke samt Bildern sind toll und interessant aufbereitet. Meine Schwägerin hat vor zwei Jahren auch so einen Blog über ihre Neuseelandreise gestartet - und es hat sich kaum jemand verewigt. Das liegt, denke ich, auch zuweilen am Zeit- Neid-Entfernungs- und am 'faul-sein-Faktor'.
    Nicht jeder kann was damit anfangen - bzw. viele lesen es und sind schlicht zu faul etwas zu schreiben. Was sollten sie auch schreiben ? Sie hatte sogar bei WhatsApp so einen Chat eingerichtet - und kaum jemanden hat's interessiert. Das ist nicht böse gemeint, sondern den o.g. Faktoren geschuldet. Die Welt ist heute wesentlich näher gerückt - vor 20-30 Jahren hätte man damit noch jemanden hinter dem Ofen hervorgelockt - heute verpuffen (leider) solche Reiseberichte.
    Mir ging es auf einer längeren USA-Reise genauso. Habe Fotos gesendet - bis jemand meinte, ich solle doch aufhören ständig Fotos zu machen. Natürlich mit der Frage verbunden, ob ich denn meinen Urlaub Angesichts der Fotografiererei noch genießen könnte. Da sprach klar der Neid heraus. Man unterstellt dir, dass man beim Fotografieren keinen Urlaub machen kann - das sei ja viel zu anstrengend. Die Besorgnis um dein Wohlergehen ist scheinheilig und geht klar in eine andere Richtung, die da eher meint: lass' mich mit deinen Fotos von deinem Scheiß-Urlaub in Ruhe.
    Du solltest deinen Blog vor allem als persönliche Erinnerung sehen. Die kann dir schließlich niemand nehmen - und schon gar nicht verbieten. Also weiter so - und noch eine schöne Rest-Zeit am Arsch der Welt.
    Gruß Christian